


atelier automatique


Geschichtenwerkstatt Ruhr entstand aus dem Wunsch, unsere langjährige Erfahrung mit partizipativen Forschungsmethoden und kreativen Formen der Erinnerungsarbeit zu teilen. Viele marginalisierte Communities, Vereine und Gruppen haben Wege gefunden, ihre eigene Geschichte zu erzählen, weil sie in den offiziellen Erzählungen fehlt. Am Anfang steht immer die Frage: Wie können wir unsere eigene Geschichte erzählen?
Im Rahmen des Projektes Geschichtenwerkstatt Ruhr arbeiteten wir mit verschiedenen Personen, Communities und Kollektiven zusammen und versuchten, Räume zu schaffen, in denen Begegnung, Zuhören und das Erzählen der eigenen Geschichte möglich sind. Dabei ging es uns darum, gemeinsam aus der Praxis für die Praxis zu lernen und das gelebte Wissen zu dokumentieren und weiterzugeben. Entstehen sollte eine Toolbox für die Erinnerungsarbeit, zugänglich für alle, die daran interessiert sind, ihre Geschichten zu erzählen – ganz egal, ob sie schon viel Erfahrung haben oder gerade erst anfangen. In diesem Sinne richtet sich dieses Projekt an Menschen, Kollektive, Vereine und Aktivist:innen – sowohl an jene, die in etablierten Strukturen arbeiten, als auch an diejenigen, die kleinere oder informelle Initiativen vorantreiben. Ihnen allen möchten wir ein praktisches und inspirierendes Werkzeug an die Hand geben, mit dem sie ihre Geschichten sammeln, weiterentwickeln und erzählen können.
In der Geschichtenwerkstatt Ruhr verstehen wir Erinnerungsarbeit als einen offenen Prozess, der es ermöglicht, eine oder mehrere Geschichten zu konzipieren, die nicht nur das Erbe von Expert:innen sind oder einer von oben auferlegten Chronologie gehorchen, sondern als Werkzeug dazu beitragen können, die Gegenwart anhand gelebter Erfahrungen zu verstehen, sich an sie zu erinnern und sie zu verändern. Wir verstehen, dass das Erzählen eigener Geschichten von denen, die sie erlebt oder geerbt haben, auch eine Form des Widerstands und des Aufbaus von Community ist. Es geht darum, sich zu verorten, sich mitzuteilen; es geht um Anerkennung und Wertschätzung. Wir wollen „Die Geschichte” hinterfragen und stattdessen Raum für Geschichten schaffen, die so vielfältig, unterschiedlich und komplex sind wie unsere Gesellschaft selbst.
Ein Projekt von atelier automatique, gefördert vom Fonds Soziokultur und von Fonds Soziokultur und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
atelier automatique




Geschichtenwerkstatt Ruhr entstand aus dem Wunsch, unsere langjährige Erfahrung mit partizipativen Forschungsmethoden und kreativen Formen der Erinnerungsarbeit zu teilen. Viele marginalisierte Communities, Vereine und Gruppen haben Wege gefunden, ihre eigene Geschichte zu erzählen, weil sie in den offiziellen Erzählungen fehlt. Am Anfang steht immer die Frage: Wie können wir unsere eigene Geschichte erzählen?
Im Rahmen des Projektes Geschichtenwerkstatt Ruhr arbeiteten wir mit verschiedenen Personen, Communities und Kollektiven zusammen und versuchten, Räume zu schaffen, in denen Begegnung, Zuhören und das Erzählen der eigenen Geschichte möglich sind. Dabei ging es uns darum, gemeinsam aus der Praxis für die Praxis zu lernen und das gelebte Wissen zu dokumentieren und weiterzugeben. Entstehen sollte eine Toolbox für die Erinnerungsarbeit, zugänglich für alle, die daran interessiert sind, ihre Geschichten zu erzählen – ganz egal, ob sie schon viel Erfahrung haben oder gerade erst anfangen. In diesem Sinne richtet sich dieses Projekt an Menschen, Kollektive, Vereine und Aktivist:innen – sowohl an jene, die in etablierten Strukturen arbeiten, als auch an diejenigen, die kleinere oder informelle Initiativen vorantreiben. Ihnen allen möchten wir ein praktisches und inspirierendes Werkzeug an die Hand geben, mit dem sie ihre Geschichten sammeln, weiterentwickeln und erzählen können.
In der Geschichtenwerkstatt Ruhr verstehen wir Erinnerungsarbeit als einen offenen Prozess, der es ermöglicht, eine oder mehrere Geschichten zu konzipieren, die nicht nur das Erbe von Expert:innen sind oder einer von oben auferlegten Chronologie gehorchen, sondern als Werkzeug dazu beitragen können, die Gegenwart anhand gelebter Erfahrungen zu verstehen, sich an sie zu erinnern und sie zu verändern. Wir verstehen, dass das Erzählen eigener Geschichten von denen, die sie erlebt oder geerbt haben, auch eine Form des Widerstands und des Aufbaus von Community ist. Es geht darum, sich zu verorten, sich mitzuteilen; es geht um Anerkennung und Wertschätzung. Wir wollen „Die Geschichte” hinterfragen und stattdessen Raum für Geschichten schaffen, die so vielfältig, unterschiedlich und komplex sind wie unsere Gesellschaft selbst.
Ein Projekt von atelier automatique, gefördert vom Fonds Soziokultur und von Fonds Soziokultur und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.