
Workshop & Gespräch 4

2. Mai 2025 von 18–20 Uhr
Gespräch mit: Julia Nitschke, AfrikNRW und Nesrin Tanç
3. Mai von 10–16 Uhr
Workshop mit: Julia Nitschke
Workshop mit Voranmeldung
Veranstaltungsort: atelier automatique, Bochum
Die Podcastfolge zum Gespräch

Folge 4
Ex-Zentrisches Mapping:
Geschichten kartieren, wo Karten enden


Wie lassen sich Geschichten kartieren, die außerhalb des Zentrums liegen? Inspiriert von Olga Tokarczuks Konzept des ex-zentrischen Erzählens erkunden wir künstlerische Mapping-Methoden und experimentieren mit alternativen Kartierungen. Anhand eigener Projekte – aber auch darüber hinaus – stelle ich verschiedene Herangehensweisen vor. Gemeinsam erschaffen wir neue Landkarten mit Collagen, Zeichnungen und Erinnerungen, um verborgene Narrative außerhalb des Zentrums sichtbar zu machen.
→ Bitte mitbringen (falls möglich): Eigene Ideen für Kartierungsprojekte, Kartenmaterial (z. B. Stadtpläne, Postkarten), Collagen-Material, eigener Laptop.


Julia Nitschke
Foto © Jana Mila Lippitz

Julia Nitschke ist eine interdisziplinäre Performancekünstlerin und Kuratorin aus dem Ruhrgebiet. In ihrer Arbeit verbindet sie politisches Erinnern, queer-feministische Perspektiven und Archivarbeit. 2024 war sie Stipendiatin der Kunststiftung NRW und erforschte postindustrielle, queere Beziehungen zwischen dem Ruhrgebiet und Oberschlesien. Gemeinsam mit Eva Busch widmete sie sich im Archiv-Projekt „Emanzenexpress – Gemeinsam sind wir gemeiner“ der Neukartierung feministischer Kämpfe und Widerstände, um Bochums feministische Vergangenheit und Gegenwart stärker ins Zentrum zu rücken.
Fidel Amoussou-Moderan
Foto © Miriam Yosef

Fidel Amoussou-Moderan ist Doktorand am Fach- bereich Geschichte der Ruhr Universität Bochum und wissenschaftlicher der Hans-Böckler Stiftung. Sein Forschungsinteresse gilt der globalen Geschichte der Gewalt und des Kolonialismus, den Transnationalen Studien, den Africana Studies und dem kollektiven Gedächtnis. In Bochum ist er außerdem als Gründungsmitglied Teil des Kollektiv AfrikNRW. Das hat sich zum Ziel gesetzt, die Erfahrungen Schwarzer Communities in Europa zu sammeln und sichtbar zu machen. Dabei werden Themen erforscht, welche die afrikanische Diaspora prägen, und durch partizipative Kunst- und Kulturprojekte an die Öffentlichkeit herangetragen.
Nesrin Tanç
Foto © Fatih Kurçeren

Nesrin Tanç ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsstelle Curating Digital Objects of Cultural Knowledge and Memory am College for Social Science and Humanities der Universitätsallianz Ruhr. Sie ist Mitbegründerin der Kunst- und Kulturstudien Duisburg (KuKstDu), electrOrient und zahlreicher soziokultureller Initiativen im Ruhrgebiet. Mit ihrer wissenschaftlich-künstlerischen Tätigkeit leistet sie bedeutende Arbeit, indem sie über die türkisch- und deutschsprachige Literatur hinaus bisher unerfasste Nachlässe, private Archive, Zeitzeug:innenberichte und Dokumente als Quellen nutzt.
Workshop & Gespräch 4

2. Mai 2025 von 18–20 Uhr
Gespräch mit: Julia Nitschke, AfrikNRW und Nesrin Tanç
3. Mai von 10–16 Uhr
Workshop mit: Julia Nitschke
Workshop mit Voranmeldung
Veranstaltungsort: atelier automatique, Bochum
Die Podcastfolge zum Gespräch

Folge 4
Ex-Zentrisches Mapping:
Geschichten kartieren, wo Karten enden


Wie lassen sich Geschichten kartieren, die außerhalb des Zentrums liegen? Inspiriert von Olga Tokarczuks Konzept des ex-zentrischen Erzählens erkunden wir künstlerische Mapping-Methoden und experimentieren mit alternativen Kartierungen. Anhand eigener Projekte – aber auch darüber hinaus – stelle ich verschiedene Herangehensweisen vor. Gemeinsam erschaffen wir neue Landkarten mit Collagen, Zeichnungen und Erinnerungen, um verborgene Narrative außerhalb des Zentrums sichtbar zu machen.
→ Bitte mitbringen (falls möglich): Eigene Ideen für Kartierungsprojekte, Kartenmaterial (z. B. Stadtpläne, Postkarten), Collagen-Material, eigener Laptop.


Julia Nitschke
Foto © Jana Mila Lippitz

Julia Nitschke ist eine interdisziplinäre Performancekünstlerin und Kuratorin aus dem Ruhrgebiet. In ihrer Arbeit verbindet sie politisches Erinnern, queer-feministische Perspektiven und Archivarbeit. 2024 war sie Stipendiatin der Kunststiftung NRW und erforschte postindustrielle, queere Beziehungen zwischen dem Ruhrgebiet und Oberschlesien. Gemeinsam mit Eva Busch widmete sie sich im Archiv-Projekt „Emanzenexpress – Gemeinsam sind wir gemeiner“ der Neukartierung feministischer Kämpfe und Widerstände, um Bochums feministische Vergangenheit und Gegenwart stärker ins Zentrum zu rücken.
Fidel Amoussou-Moderan
Foto © Miriam Yosef

Fidel Amoussou-Moderan ist Doktorand am Fach- bereich Geschichte der Ruhr Universität Bochum und wissenschaftlicher der Hans-Böckler Stiftung. Sein Forschungsinteresse gilt der globalen Geschichte der Gewalt und des Kolonialismus, den Transnationalen Studien, den Africana Studies und dem kollektiven Gedächtnis. In Bochum ist er außerdem als Gründungsmitglied Teil des Kollektiv AfrikNRW. Das hat sich zum Ziel gesetzt, die Erfahrungen Schwarzer Communities in Europa zu sammeln und sichtbar zu machen. Dabei werden Themen erforscht, welche die afrikanische Diaspora prägen, und durch partizipative Kunst- und Kulturprojekte an die Öffentlichkeit herangetragen.
Nesrin Tanç
Foto © Fatih Kurçeren

Nesrin Tanç ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsstelle Curating Digital Objects of Cultural Knowledge and Memory am College for Social Science and Humanities der Universitätsallianz Ruhr. Sie ist Mitbegründerin der Kunst- und Kulturstudien Duisburg (KuKstDu), electrOrient und zahlreicher soziokultureller Initiativen im Ruhrgebiet. Mit ihrer wissenschaftlich-künstlerischen Tätigkeit leistet sie bedeutende Arbeit, indem sie über die türkisch- und deutschsprachige Literatur hinaus bisher unerfasste Nachlässe, private Archive, Zeitzeug:innenberichte und Dokumente als Quellen nutzt.